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Größen
Derzeit sind die Renegade® Hufschuhe
in folgenden Größen erhältlich:
Größe |
Länge in mm |
Breite in mm |
00 |
bis 120,5 |
95-106,5 |
0 |
bis 127 |
107-116 |
1 |
bis 134 |
117-121 |
2 |
bis 140 |
122-127 |
2W |
bis 140 |
128-133 |
2WW |
bis 140 |
134-140 |
Größenmessung
Zur Bestimmung der richtigen Schuhgröße benötigen
wir zwei Hufabmessungen, Länge und Breite.
Als Länge (Length) versteht
sich das Maß von der Zehe zu einer Linie die die Trachtenhinterkante
verbindet
(siehe gestrichelte Linie
im Foto oben).
Als Breite (Width) versteht sich
das Maß des Hufes an der breitesten Stelle.
Die Längenmessung kann bei untergetretenen Trachten
etwas ungenau sein, gemeint ist hier der hinterste
Punkt des Bodenkontaktes.

Die Renegade® Hufschuhe sind durch
ihre einzigartige Bauweise mit dem flexibel aufgehängten Ballenschutz
sehr tolerant in der Länge, zumeist ist die Breite die entscheidende
Größe.
Selbstverständlich
darf der Huf nicht breiter als der Hufschuh sein.
Zur Anpassung der Hufschuhe empfehlen wir unbedingt
enge Zusammenarbeit mit Ihrem Hufpfleger.
Sie können uns auch gerne Fotos der Hufe zusammen mit den Abmessungen
per e-mail senden.
Die Fotos bitte genau von der Seite, von unten und von vorne
aufnehmen, so wie folgende Bilder:

Um die Passform der Hufschuhe auch zwischen den Bearbeitungsintervallen
Ihres Hufschmiedes oder -pflegers
gut zu erhalten, empfehlen wir Ihnen, einen unserer Barhufkurse zu besuchen.
Nähere Informationen finden Sie hier.
Richtige Hufbearbeitung für
Renegade® Hufschuhe
Der Renegade® Hufschuh wurde für Hufe mit einer natürlichen Trachtenhöhe konstruiert.
Eine natürliche Trachtenhöhe
wird von herkömmlichen Hufschmieden oft als
zu niedrig angesehen.
Huf
mit natürlicher Trachtenhöhe
Huf
mit zu langen Trachten
Guter
Sitz mit natürlicher Trachtenhöhe
Problematischer
Sitz bei langen Trachten
direkter
Vergleich der Trachtenhöhe
Hufe mit langen Trachten können zu nicht
optimaler Funktion der Hufschuhe führen, d.h.
- erhöhte Verlustanfälligkeit (kurze steile
Zehe kann durchrutschen)
- erhöhter Verschleiß der Kabel und Kabelführungen
- erhöhter Abrieb an der Zehe durch das nach vorne verlagerte Gewicht
und die unerwünschte Zehenfußung
Es sollte auch nicht unerwähnt bleiben dass
Hufe mit langen Trachten und den häufig damit verbundenen
steilen Fessel-
und Schulterwinkeln
die Schrittlänge und die Stoßdämpfung stark verringert, mit negativen
Folgen für Gelenke, Bänder usw.
Am besten können Sie die Winkelung am Kronrand beurteilen.
Dieser sollte zwischen 25° und 30° zum Boden
stehen.
Die Zehe der Vorderhufe bildet dementsprechend einen Winkel zwischen
45° und 50° zum Boden, die der Hinterhufe zwischen 55 und 60°.
Also.... wenn Ihr Pferd unnatürlich lange Trachten
hat, was sollten Sie dann tun?
Falls Sie es noch nicht bemerkt haben,
die beiden Hufe in obigem Beispiel sind der gleiche Huf, am gleichen
Tag,
vor und nach einer "natürlichen Hufbearbeitung". Das Resultat sind
deutlich niedrigere Trachten, eine natürlichere
Hufform und eine verbesserte
Fesselstellung. Durch korrekte Hufbearbeitung können die meisten Pferde
mit langen Trachten zu einer natürlicheren Hufform und Trachtenhöhe gebracht
werden.
Ob Sie und Ihr Hufbearbeiter sich entscheiden,
die Hufe in dieser Richtung zu bearbeiten obliegt selbstverständlich
Ihrer
eigenen Entscheidung, aber höchstwahrscheinlich profitiert weder Ihr
Pferd von zu langen
Trachten, noch ist
dies dem Erfolg mit Renegade® Hufschuhen
förderlich.
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